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So einfach und günstig kannst du Hundeeis selber machen – wir zeigen dir, wie’s geht. Bei den sommerlichen Temperaturen freuen sich nicht nur Frauchen und Herrchen über eine leckere Abkühlung, sondern auch Hunde lieben Eiscreme. Normales Speiseeis ist aber leider oftmals mit Zucker, Schokolade oder anderen für den Hund giftigen Zutaten versetzt. Um den Fellnasen einen sicheren und gesunden Eisgenuss zu ermöglichen, stellen wir dir in diesem Blogbeitrag unsere top drei HelloBello Lieblings-Hundeeis-Rezepte vor. Jetzt Sommerdeal sichern! Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Hundeeis-Rezepte: Getreidefrei, zuckerfrei und gesund genießen! Im Eissalon sollte der kleine Vierbeiner besser nicht mitschlecken. Dennoch muss ihm die leckere Abkühlung nicht verwehrt bleiben. Mit ein paar wenigen Zutaten kannst du Hundeeis selber machen und damit eine sommerliche Abkühlung für deine Fellnase zaubern. Lies auch: Hitze und Hund – ein gefährliches Duo Hundeeis-Rezept #1: FRUCHTIG – Joghurt und Wassermelone Wir starten fruchtig und zeigen dir gleich einmal, wie du ein erfrischendes Jogurt-Wassermelonen-Hundeeis selber machen kannst. Denn das ist ganz einfach und verlangt nur zwei Zutaten – Jogurt und Melone. 😉 Das brauchst du: etwas Naturjoghurt oder eine pflanzliche Alternative (z. B. Sojajoghurt) 1 Wassermelone Und so geht’s: Um dieses sommerliche Jogurt-Wassermelonen-Hundeeis selber zu machen, schneidest du zuerst die Wassermelone in möglichst kleine Stücke, entfernst alle Kerne und pürierst das Fruchtfleisch gut, sodass eine cremige Masse entsteht. Die mischst du dann gemeinsam mit ein paar Löffeln Jogurt in einer großen Schüssel. Jetzt kommt die Mischung in eine beliebige Form, z. B. eine Eiswürfelform, und ab damit in den Gefrierschrank. Nach ein paar Stunden kannst du deinen Liebling mit einem superleckeren Hundeeis überraschen. Hundeeis-Rezept #2: HERZHAFT – HelloBello Hundeeis Mit HelloBello Hundeeis selber machen? Selbstverständlich! Kalt serviert eignet sich unser frisch gekochtes Hundefutter perfekt für eine erfrischende Abkühlung an heißen Sommertagen. Das brauchst du: Cowgenuss, Gockelspeis oder Ringeltanz von HelloBello etwas Wasser Und so geht’s: Für das HelloBello-Hundeeis schnappst du dir zuallererst eine Packung Cowgenuss, Gockelspeis oder Ringeltanz von HelloBello. Das mischst du dann mit etwas Wasser und pürierst es gut. Anschließend kommt die Masse in einer passenden Form für ein paar Stunden in den Kühlschrank und schon ist das Hundeeis fertig – Mahlzeit! Hundeeis-Rezept #3: SÜSS – Erdnussbutter-Bananeneis Für alle Zuckermäulchen empfehlen wir ein Erdnussbutter-Bananeneis. Dieses Hundeeis-Rezept besteht aus drei einfachen Zutaten, die in den Sommermonaten in keinem Haushalt fehlen sollten. Das brauchst du: 1 reife Banane 1 Becher Naturjoghurt 2-3 EL ungesüßte Erdnussbutter Und so geht’s: Für das Erdnussbutter-Bananeneis schneidest du zuerst die Banane in kleine Stücke. Jetzt gehört sie zusammen mit dem Jogurt und der Erdbnussbutter gut püriert und in passenden Förmchen eingefroren. Ein paar Stunden warten und fertig ist das Hundeeis! Bello's Tipp: Für ein bisschen mehr Spaß beim Verzehr kann das Eis natürlich auch auf eine Schleckmatte gestrichen oder in einen Leckerliball gefüllt werden.PS: Ab der dritten Bestellung gibt es eine Schleckmatte von HelloBello gratis zu deiner Bestellung dazu! Hundeeis selber machen: Das musst du dennoch beachten Hundeeis ist zwar eine willkommene Abwechslung an heißen Sommertagen, dennoch solltest du deinen Vierbeiner nicht zu oft damit verwöhnen. Die Kälte kann bei häufigem Verzehr zu Magenproblemen und Durchfall führen. In geregelten Maßen sollten im Normalfall allerdings keine Beschwerden auftreten, sodass sich dein Hund problemlos an seiner erfrischenden Abkühlung erfreuen kann. Wir wünschen dir und deinem Vierbeiner viel Spaß beim Ausprobieren unserer Hundeeis-Rezepte!
Gastbeitrag von Travall Ein Urlaub mit Hund am Meer? Nach einer anstrengenden Zeit mit Lockdowns und Reisebeschränkungen packt viele von uns das Fernweh. Dabei gilt für die meisten Hundebesitzer*innen: Auch die Vierbeiner kommen mit in die Ferien, denn Hunde sind Rudeltiere und fühlen sich in der Nähe ihrer Bezugspersonen am wohlsten. Damit der Urlaub mit Hund am Meer erholsam wird, haben wir praktische Tipps sowie eine Packliste für dich zusammengestellt. Inhaltsverzeichnis Die richtige Sicherung im Auto Urlaub mit Hund am Meer: Badespaß am Hundestrand Tipps für Hundehotels und Hundepensionen Packliste für den Urlaub mit Hund am Meer Die richtige Sicherung im Auto Für einen Urlaub mit Hund am Meer braucht es zuallererst die richtige Sicherung. Während es in einigen Mittelmeerländern Pflicht ist, ein Hundegitter im Auto zu haben, wenn Haustiere an Bord sind, gibt es in Deutschland und seinen Nachbarstaaten keine genauen Vorschriften dafür, wie ein Hund im Auto gesichert werden soll. Man muss allerdings darauf achten, dass niemand beeinträchtigt oder verletzt wird – egal, ob es sich dabei um Menschen oder Tiere handelt. Ein sicheres Hundetransportsystem kann sowohl aus einer im Kofferraum befestigten Hundebox aus Aluminium oder aus einem Hundegitter bestehen. Ein Hundegitter nimmt weder Platz weg, noch schränkt es die Flexibilität bei der Nutzung des Autos ein. Den Travall Guard kannst du mit wenigen Handgriffen selbst nachrüsten und zwar ohne Bohren oder Veränderungen im Fahrzeug. Er schafft eine stabile Barriere zwischen Heck und Sitzen. Zudem kann man einen Kofferraumteiler sowie praktische Heckgittertüren daran befestigen, was den Kofferraum besser nutzbar und für den Hund auch sicherer macht. Möchtest du statt Box oder Hundegitter lieber ein Hundegeschirr mit Anschnallgurt nutzen, dann achte auf besonders gute Qualität, da die Karabiner in Crashtests immer wieder Schwachstellen aufgewiesen haben. Diese Sicherungsmöglichkeit ist wegen der großen Kräfte, die bei einem Unfall auf den Gurt ausgeübt werden, nur für kleine Hunde zu empfehlen. Urlaub mit Hund am Meer: Badespaß am Hundestrand Ein Tag am Hundestrand ist wie ein kleiner Urlaub: Hier kann ausgiebig mit dem Hund gespielt werden, das Wasser verspricht Abkühlung und nach dem Baden kannst du es dir auf dem Handtuch gemütlich machen. Für einen sicheren Urlaub mit Hund am Meer gilt aber auch: vor dem Strandspaß kommt der Sonnenschutz. Hunde mit heller Haut und kurzem Fell müssen vor und während des Ausflugs an den Hundestrand mit Sonnencreme eingecremt werden. Es gibt spezielle Sonnencremes für Hunde; Kinderprodukte ohne Duftstoffe gehen aber auch. Behalte deinen Hund am Hundestrand stets im Auge und achte darauf, dass er sich nicht zu weit von dir entfernt – selbst die besterzogensten Hunde haben manchmal Flausen im Kopf. Falls sich Kinder, die noch zu klein für den richtigen Umgang mit Tieren sind, in der Nähe aufhalten, sollte der Hund im Zweifelsfall besser angeleint werden. Sorge auch dafür, dass er kein Meerwasser trinkt, denn dadurch kann eine Wasservergiftung beim Hund ausgelöst werden und der Hund muss erbrechen. Stattdessen muss frisches Trinkwasser und ein Liegeplatz im Schatten angeboten werden. Und nach dem Ausflug an den Strand geht es für deinen Vierbeiner unter die Dusche, damit Salzwasser und Sand aus dem Fell gespült werden. Lies auch: Hund und Hitze – ein gefährliches Duo Tipps für Hundehotels und Hundepensionen Manche Hotels und Pensionen bieten Haustier-Willkommenspakete mit Hundenäpfen, Hundebett und Leckerlies an, damit der Urlaub mit Hund am Meer ein wenig stressfreier wird. Da das aber nicht bei allen so ist, sollte man darauf vorbereitet sein, eigenes Hundefutter, Geschirr und die Schmusedecke mitzunehmen. Vertraute Dinge reduzieren bei ängstlichen Hunden zudem das Stresslevel. Das Zimmer sollte hundesicher gemacht werden, das heißt es darf nichts herumstehen, was dem Hund schaden könnte. Wenn dein Vierbeiner (wie viele andere auch) eine Vorliebe dafür hat, aus der Toilette zu trinken, dann lass den Deckel geschlossen und halte ihn am besten vom Badezimmer fern, da die im Hotelgewerbe verwendeten Putzmittel mit großer Wahrscheinlichkeit giftig sind. Hundefreundlich bedeutet übrigens nicht, dass Tiere in allen Bereichen eines Hotels oder einer Pension erlaubt sind. Speisesäle sind für Tiere meistens tabu. Sollten Hunde dort doch erlaubt sein, dann sorge dafür, dass sich dein Hund hinlegt und nicht versucht, Essen vom Tisch oder Buffet zu stibitzen. Wusstest du schon, dass du dir dein Hundefutter auch direkt in den Urlaub schicken kannst, wenn du in Deutschland oder Österreich verreist? Das frisch gekochte Futter von HelloBello versorgt deinen Hund mit allem, was er für ein gesundes und langes Leben benötigt und wird dir direkt in deine Unterkunft geliefert. Packliste für den Urlaub mit Hund am Meer Damit dein nächster Urlaub mit Hund am Meer zu einem erholsamen und stressfreien Erlebnis wird, haben wir dir hier eine kleine Packliste mit den wichtigsten Dingen zusammengestellt. Impfpass und EU-Heimtiernachweis Kopie der Hundehaftplichtversicherung Halsband, Hundeleine, Ersatzleine, Geschirr Hundemarke mit Adresse am Ferienort Hundefutter, falls der Vierbeiner anspruchsvoll ist oder eine spezielle Diät einhalten muss; ansonsten kann man es einfach am Reiseziel kaufen oder selbermachen, falls man barft Dosenöffner Wasser- und Futternäpfe plus Unterlage, die schnell saubergemacht werden kann Medikamente, Erste-Hilfe-Set für Hunde Sonnenschutz und Zeckenzange Adresse und Telefonnummer eines Tierarztes am Reiseziel Schlafdecke oder Hundebett Hundespielzeug, eventuell Klicker Leckerlies und Futterdummy Schutz für die Couch und das Bett (z.B. zwei alte Bettlaken) Bürste oder Kamm Kotbeutel beziehungsweise Gassi-Säckchen Hundepfeife, falls diese auch zu Hause genutzt wird schnell trocknende Handtücher ein Maulkorb, wenn am Urlaubsort entsprechende Bestimmungen gelten. Das Travall-Team wünscht schöne Ferien und einen erholsamen Urlaub mit Hund am Meer! Bereit, deinem Hund ein gesünderes und längeres Leben zu schenken? Jetzt frisch gekochtes Hundefutter bestellen und 30% sparen! Jetzt bestellen
Sommer, Sonne, Badespaß! Für die meisten Fellnasen gibt es in der heißen Jahreszeit nichts Schöneres, als sich in einen kühlen See zu stürzen, Stöckchen aus dem Wasser zu apportieren oder wild nach dem Wasserstrahl des Gartenschlauchs zu schnappen. Viele Hundebesitzer wissen ganz genau, dass ein zu hoher Wasserverlust (Dehydration) bei Hitze schwerwiegende Folgen haben kann. Doch wusstest du, dass auch das exakte Gegenteil eine unsichtbare, absolut tödliche Gefahr darstellt? Die Rede ist von der Wasservergiftung beim Hund. Nur sehr wenige Halter sind sich bewusst, dass eine zu hohe Wasseraufnahme in kurzer Zeit zu massiven gesundheitlichen Problemen und oft sogar zum Tod führt. In diesem lebensrettenden Ratgeber erklären wir dir, wie es zu dieser Vergiftung kommt, welche Hunde zur Hochrisikogruppe gehören, auf welche Symptome du zwingend achten musst und wie du im absoluten Notfall richtig handelst. Inhaltsverzeichnis Was ist eine Wasservergiftung beim Hund genau? Warum das Anschwellen der Zellen lebensgefährlich ist Welche Wassermenge ist für meinen Hund gefährlich? Risikofaktoren: Welche Hunde sind besonders gefährdet? Symptome einer Wasservergiftung beim Hund Erste Hilfe: Behandlung und Notfall-Maßnahmen Prävention: Wie kann ich eine Wasservergiftung vermeiden? Unser HelloBello Fazit Was ist eine Wasservergiftung beim Hund genau? In der medizinischen Fachsprache wird die Wasservergiftung als hypotone Hyperhydratation bezeichnet. Dazu kommt es, wenn ein Hund in sehr kurzer Zeit so viel Wasser schluckt, dass der Körper es nicht mehr schnell genug über die Nieren ausscheiden kann. Trinkt ein Hund zu viel, befindet sich plötzlich extrem viel Flüssigkeit im Blutkreislauf. Dadurch verdünnt sich das Blut massiv und der Natriumgehalt (Salzgehalt) sinkt drastisch ab. Natrium ist jedoch ein essenzieller Mineralstoff, der für die Weiterleitung von Nervenimpulsen und den Wasserhaushalt der Zellen unverzichtbar ist. Um diesen bedrohlichen Mangel an Elektrolyten im Blut auszugleichen, reagiert der Körper fatal: Die Körperzellen beginnen, das überschüssige Wasser wie kleine Schwämme aufzusaugen. Sie schwemmen auf und werden immer größer. Warum das Anschwellen der Zellen lebensgefährlich ist Besonders dramatisch wird dieser Prozess im Kopf des Hundes. Das Gehirn ist von der harten, knöchernen Schädeldecke umhüllt und hat absolut keinen Platz, um sich auszudehnen. Wenn die Gehirnzellen anschwellen, steigt der Hirndruck massiv an, was unweigerlich zu schweren neurologischen Störungen führt. Aber auch die anderen Zellen des Körpers schwellen an und führen zu enormen internistischen Problemen. Besonders die ohnehin hart arbeitenden Nieren sind hier betroffen. Tiere mit einer schwachen Niere sind extrem gefährdet, da gerade die Niere für eine optimale Funktion einen ganz bestimmten Natriumgehalt im Blut benötigt. Ist dieser nicht gegeben, kann paradoxerweise weniger Urin ausgeschieden werden – das Wasser staut sich immer weiter im Körper an. Ein absoluter Teufelskreis! Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Welche Wassermenge ist für meinen Hund gefährlich? Ab einer Wasseraufnahme von ungefähr 1/3 des Körpergewichtes in kurzer Zeit kann es zu ersten Symptomen kommen. ACHTUNG: Das ist lediglich ein Richtwert und kann von Hund zu Hund unterschiedlich sein. Dazu kommt, dass es schwierig ist genau abzumessen, wie viel ein Hund beim Spiel aufgenommen hat. Lies auch: Mein Hund trinkt viel – Daran kann es liegen Risikofaktoren: Welche Hunde sind besonders gefährdet? Ist dein Hund eine absolute „Wasserratte“? Bringt er unermüdlich das Bällchen aus dem Gewässer zurück? Hört er gar nicht mehr auf, in den Wasserstrahl eines Gartenschlauchs hineinzubeißen? Wenn du diese Fragen mit "Ja" beantworten kannst, gehört dein Liebling in jedem Fall zur absoluten Risikogruppe! Neben dem Verhalten spielen jedoch auch körperliche Voraussetzungen eine große Rolle: Hunde mit niedrigem Körperfettgehalt: Sehr schlanke, sportliche und durchtrainierte Hunde (wie Windhunde oder aktive Hütehunde) sind deutlich stärker gefährdet. Der Grund liegt in der Biologie: Fettzellen können sehr viel Wasser aufnehmen und als eine Art Puffer dienen. Bei sehr schlanken Hunden fehlt diese Möglichkeit der Flüssigkeitsspeicherung im Gewebe, wodurch das Wasser viel schneller direkt ins Gehirn wandert. Kleine Hunde und Welpen: Aufgrund ihrer geringen Körpermasse ist bei ihnen die toxische Grenze (das besagte Drittel des Körpergewichts) viel schneller erreicht. Ein kleiner Fehltritt am Wasser kann hier blitzschnell böse enden. Symptome einer Wasservergiftung beim Hund Eine Wasservergiftung beim Hund ist unfassbar tückisch, da die Symptome anfangs oft mit normaler Erschöpfung nach dem Schwimmen verwechselt werden. Doch in diesem Fall zählt jede Minute! Erste Warnsignale (Frühstadium): Zuerst wirkt dein Hund plötzlich sehr matt, apathisch und extrem erschöpft. Er beginnt stark zu würgen oder zu erbrechen (oft spuckt er pures Wasser). Der Bauch wirkt hart und stark aufgebläht (Wasserbauch). Die Schleimhäute im Maul werden auffällig blass und hell. Fortgeschrittenes Stadium: Der Hund leidet unter Hypersalivation (er beginnt extrem stark zu speicheln und zu tropfen). Die Pupillen sind stark erweitert und reagieren kaum noch auf Licht. Es kommt zu Koordinationsstörungen – der Hund torkelt, als wäre er betrunken. Du bemerkst unkontrollierte Zuckungen der Muskulatur und unkontrollierten Harnabsatz. Kritisches Endstadium: Der Hund ist nicht mehr ansprechbar. Es kommt zu massiven Krämpfen, Bewusstlosigkeit bis hin zum Koma und schließlich zum Tod. Erschreckende Fakten: Zwei von drei Fällen einer Wasservergiftung enden leider tödlich! Bei kleinen Hunden tritt der Tod oft schon nach 2 bis 4 Stunden ein, bei großen Rassen nach etwa 7 bis 9 Stunden. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Erste Hilfe: Behandlung und Notfall-Maßnahmen Wenn du den geringsten Verdacht hast, dass dein Hund nach dem Plantschen zu viel Wasser geschluckt hat und erste Symptome zeigt, muss sofort gehandelt werden! 1. Wasserzufuhr sofort stoppen: Hole den Hund aus dem Wasser und halte ihn von sämtlichen Trinkquellen fern. 2. Salz füttern: Um den extrem gefährlichen Abfall der Elektrolyte (Natrium) im Blut kurzfristig auszugleichen, kannst du sofort stark salzhaltige Speisen anbieten. Gut funktionieren hier zum Beispiel einfache Salzstangerl oder Salzkekse, die du bestenfalls bei jedem Badeausflug in der Tasche hast. 3. Ab zum Tierarzt – sofort! Hunde, denen es schlecht geht, müssen umgehend und ohne Umwege in eine Tierklinik gebracht werden. Wichtig: Bitte rufe immer an, während ihr bereits auf dem Weg seid! Melde dein Eintreffen und kommuniziere klar deinen Verdacht auf Wasservergiftung beim Hund. Es bringt absolut nichts, wenn ihr zu einem Tierarzt fahrt, der kein Labor hat, um die Elektrolyte sofort im Blut zu messen. In der Klinik wird der Tierarzt versuchen, die Elektrolyte per Infusion vorsichtig auszugleichen und spezielle Medikamente zur kontrollierten Wasserreduktion (Diuretika) verabreichen. Dennoch kann es auch bei schneller Hilfe zu Spätfolgen im Gehirn kommen (osmotische Demyelinisierung), die das Tier auch nach einigen Tagen noch das Leben kosten können. Prävention: Wie kann ich eine Wasservergiftung vermeiden? Damit es gar nicht erst zu diesem Albtraum kommt, kannst du als aufmerksamer Hundehalter glücklicherweise sehr viel tun. Mit den folgenden Vorsichtsmaßnahmen steht dem Badespaß nichts im Wege: Sorge für Pausen: Lass deinen Vierbeiner nicht zu lange am Stück im Wasser spielen. Hole ihn nach 10-15 Minuten heraus. Bewegung an Land: Gehe zwischen den Badeeinheiten immer wieder eine kleine Runde spazieren. Das fördert die Nierenaktivität enorm und regt den Hund zum rettenden Harnabsatz an. Kein Tauchen: Lass deinen Hund niemals nach Steinen oder Spielsachen auf den Grund des Wassers tauchen. Dabei wird unfreiwillig sehr viel Wasser geschluckt. Das richtige Spielzeug: Beachte zwingend die Spielzeugform beim Apportieren aus dem Wasser! Insbesondere beim Tragen von runden Tennisbällen schluckt der Hund viel Wasser, weil er das Maul beim Schwimmen extrem weit offen halten muss. Besser sind hier „flache“ Spielsachen wie Frisbees oder spezielle Wasser-Dummys. Vorsicht am Schlauch: Verbiete das Beißen in Rasensprenger oder den harten Strahl des Gartenschlauchs konsequent. Aufsichtspflicht: Lass deinen Hund nie aus den Augen, wenn er im Wasser spielt. Notfall-Kit: Nimm sicherheitshalber Salzstangerl mit, wenn ihr euch am Wasser aufhaltet, und speichere die Nummer der nächsten Tierklinik im Handy ein. Lies auch unseren generellen Ratgeber zum Thema Hitze und Hund – ein gefährliches Duo, um deinen Vierbeiner im Sommer rundum optimal zu schützen. Unser HelloBello Fazit Eine Wasservergiftung beim Hund ist eine potenzielle, oft unterschätzte und sehr schnelle Todesfalle. Lasst euch trotz allem den geliebten Sommerspaß nicht verderben! Mit ein wenig Umsicht, dem richtigen flachen Spielzeug und regelmäßigen Pinkel-Pausen an Land steht dem ausgelassenen Plantschen im kühlen Nass überhaupt nichts im Wege. Dr.Eva Isabella Schmal-Filius
Dürfen Hunde Kirschen essen? Ja, Hunde dürfen grundsätzlich Kirschen essen. Sie sind sogar gesund und aus ihnen lässt sich ein richtig guter Snack für deinen Vierbeiner machen! Auch der Unterschied zwischen Süß- und Sauerkirsche ist in diesem Fall nicht von Bedeutung. Worauf muss ich achten, wenn ich meinem Hund Kirschen füttere? Isst dein Liebling Kirschen zum ersten Mal? Gib deinem Hund anfangs wenig Kirschen (1-2) und überprüfe, ob er allergisch darauf reagiert. Eine Kirschenallergie erkennst du an geschwollenen Schleimhäuten und/oder an juckenden Hautstellen. Gib deinem Hund nicht zu oft Kirschen. Wenn er ab und an Obst frisst und das gut verträgt, nimmt dein Hund bereits gesunde Inhaltsstoffe zu sich. Verfüttere Kirschen immer entkernt. Achte darauf, dass die Kirschen frisch, reif und gut gewaschen sind. Das einzig gefährliche sind die Kerne. Kirschkerne können nämlich giftig sein. Sie enthalten Cyanid, auch als Blausäure bekannt, das bei Einnahme zu einer Cyanidvergiftung mit starken Symptomen führen kann (gleiches gilt übrigens auch für Pfirsich-, Pflaumen- und Aprikosenkerne).Doch auch hier gibt es eine Entwarnung: Kirschkerne wirken auf Hunde nur giftig, wenn sie zerbissen und danach geschluckt werden. Ganze Kirschkerne werden nicht verdaut und als solche auch wieder ausgeschieden, weshalb die Blausäure nicht in den Körper gelangen kann. Bello's Tipp: Unser HelloBello-Hundefutter wurde tierärztlich entwickelt und enthält hochwertige, frische Zutaten, welche in einem ausgeklügelten Produktionsprozess bei niedrigen Temperaturen schonend zubereitet werden. Dadurch bleiben die wertvollen Vitamine, Spurenelemente und Nährstoffe erhalten. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Sind Kirschen für junge Hunde geeignet? Kirschen sind ein echtes Superfood. Sie enthalten die Vitamine A, B, C und E, sowie Folsäure, Kalzium, Kalium, Magnesium und Eisen. Im Körper unterstützen sie das Immunsystem, Bindegewebe und die Haut, kurbeln die Verdauung an und helfen beim Aufbau von Zähnen und Knochen.Anthocyane, der Farbstoff der Kirschen, wirkt gegen freie Radikale und hilft zum gewissen Grad gegen Krebs und die Zellalterung. Woran merke ich, dass mein Hund Kirschen nicht verträgt? Cyanid ist eine sehr schnell wirkende Säure und gelangt im Körper zu den Mitochondrien, die für die Energiegewinnung zuständig sind. Diese benötigen unter anderem Sauerstoff zur Energiebereitstellung. Gelangt Blausäure zu den Mitochondrien, wird die Atmungskette gestoppt und es erfolgt eine innere Erstickung der Zellen. Der Hundekörper reagiert auf den Sauerstoffmangel u.a. mit einer erhöhten Atemfrequenz. Damit dieser Fall jedoch eintritt, muss dein Hund vermutlich schon sehr viele Kirschkerne fressen. Kirschkerne können also auch giftig sein. 1-2 mg/kg Körpergewicht können tödlich wirken. Das bedeutet, je kleiner dein Hund, desto geringer ist die Menge an Kirschkernen, die dein Hund verträgt.Eine Cyanidvergiftung beim Hund ist jedenfalls ein Notfall und sollte so schnell wie möglich vom Tierarzt behandelt werden. Vergiftungserscheinungen und Fehldiagnose Typische Vergiftungserscheinungen sind Atemnot und Schnappatmung, bitterer Geruch des Atems, Rötung der Schleimhäute und der Bindehaut, erweiterte Pupillen, Erbrechen, Krämpfe, Ohnmacht und teilweise epileptische Anfälle.Die Symptome variieren je nach aufgenommener Cyanidmenge und müssen nicht alle parallel auftreten. Besonders der Bittergeruch des Atems ist ein Anzeichen für eine Blausäurevergiftung. Allerdings nehmen 30%-40% der Menschen den Bittergeruch aus genetischen Gründen nicht wahr und erkennen die Cyanidvergiftung somit nicht.Deshalb solltest du bei Verdacht auch die anderen Symptome überprüfen und vorsichtshalber rasch handeln und zum Tierarzt fahren. Lies auch: Pfoten weg von giftigen Lebensmitteln für Hunde Gesunder Sommersnack: Hundeeis mit Kirschen Wenn du diese Punkte beachtest, kannst du deinen Hund jederzeit mit Kirschen verwöhnen. Genau wie wir Menschen, lieben auch unsere Vierbeiner eine kühle Erfrischung im Sommer. Das ist genau der richtige Zeitpunkt, um deinem Hund ein Kirscheneis zu machen: Gib etwas Hüttenkäse, Quark oder Naturjoghurt in den Mixer (je nachdem, was dein Hund gerne frisst) Füge 2 entkernte, reife und gewaschene Kirschen dazu Du kannst auch etwas Haferflocken und/oder Kokosflocken dazu tun Mixe alles, bis du eine mehr oder weniger einheitliche Konsistenz bekommst und sich die rote Farbe der Kirschen gut verteilt hat Portioniere alles in angemessen Einheiten. Dafür eignet sich beispielsweise ein Kong recht gut. Fazit: Dürfen Hunde Kirschen essen? Im Endeffekt bleibt jedem Hundebesitzer die Frage selbst überlassen. Grundsätzlich dürfen Hunde Kirschen essen. Zu viele Kirschkerne können aber giftig sein. Wenn du merkst, dass Kirschen deinem Hund nicht schaden kannst du dir sicher sein, dass er mit den Kirschen wertvolle und gesunde Inhaltsstoffe zu sich nimmt.
Gleich vorab. Nein, Hunde dürfen definitiv keine Weintrauben essen! Bereits geringe Mengen an Weintrauben und Rosinen können für Hunde tödlich sein! Dabei spielt es keine Rolle, ob die Weintrauben aus dem eigenen Garten kommen, kernlos, rot, oder grün sind, oder ob sie biologisch angebaut wurden – es sind schlichtweg alle Arten von Weintrauben giftig bis tödlich für Hunde. Gleiches gilt übrigens auch für sämtliche Lebensmittel, in denen Weintrauben oder Rosinen enthalten sind. Rosinen sind bei gleicher Menge sogar noch giftiger als Weintrauben. In getrockneter Form ist weniger Wasser und mehr giftiger Inhalt in der Frucht vorhanden. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Warum sind Weintrauben für Hunde giftig? Tatsächlich gibt es dazu leider keine einheitliche Meinung. Auch bei der Art und Weise, wie Weintrauben im Körper des Hundes wirken, gibt es keinen einheitlichen Konsens. Allerdings konnte beobachtet werden, dass Weintrauben akutes Nierenversagen hervorrufen können. Es ist sicherer, Weintrauben und Rosinen aus der Hundeernährung fernzuhalten. Bello's Tipp: Unser e wurde tierärztlich entwickelt und enthält hochwertige, frische Zutaten, welche in einem ausgeklügelten Produktionsprozess bei niedrigen Temperaturen schonend zubereitet werden. Dadurch bleiben die wertvollen Vitamine und Spurenelemente erhalten und versorgen deine Fellnase mit allen wichtigen Nährstoffen. Ab welcher Menge sind Weintrauben für Hunde giftig? Es gibt keine sichere Menge, da sogar kleine Mengen bei einigen Hunden schwerwiegende Gesundheitsprobleme, wie Nierenversagen, auslösen können. Als Richtwert gilt allerdings, dass bereits 10 Weintrauben für einen 5 kg schweren Hund giftig sein können. Allerdings ist eine Weintraubenvergiftung von Hund zu Hund unterschiedlich. Wenn dein Hund aus Versehen mal 1–2 Weintrauben frisst, sollte in aller Regel nichts Schlimmes passieren. Lies auch: Dürfen Hunde Kirschen essen? Dürfen Hunde Bananen essen? Woran man eine Weintraubenvergiftung erkennt! Die Gemeinheit an der Weintraubenvergiftung ist, dass die Vergiftungssymptome in drei Phasen auftreten. Wenn Hunde Weintrauben essen, gilt auf jeden Fall Handlungsbedarf bei folgenden Symptomen: Phase 1: Die kritischen ersten 24 Stunden! Erbrechen ist das häufigste und erste Anzeichen einer Weintraubenvergiftung. Das Symptom tritt bereits während der ersten 24 Stunden auf. Der Hundekörper versucht eine stärkere Vergiftung zu vermeiden, indem die restlichen Weintrauben ausgeschieden werden. Oft kommt das Erbrechen gemeinsam mit Appetit- und Antriebslosigkeit (Lethargie), Teilnahmslosigkeit (Apathie), sowie mit Durchfall. Phase 2- Die folgenden 24 Stunden Nach den beschrieben Anzeichen erscheinen oft keine weiteren Symptome. Man könnte glauben, dass der Hund das Gift bereits abgebaut hat und keine Gefahr mehr besteht.An dieser Stelle besteht jedoch das größte Risiko einer ernsthaften Erkrankung. Phase 3 - Anzeichen tödliches Nierenversagens Ab Tag 3 können Symptome auftreten, die auf ein tödliches Nierenversagen hindeuten. Dazu zählen: Reduzierte bis keine Urinproduktion Der Atem riecht nach Urin Erbrechen Durchfall Krämpfe Zittern Beim Nierenversagen durch eine Vergiftung wird das Blut nicht mehr ausreichend gefiltert. Der Blutdruck steigt stark an und es befindet sich viel Harnstoff im Blut. Hört der Hund auf zu urinieren so wird das Blut so stark verunreinigt, dass ein Überleben des Tieres nur noch sehr unwahrscheinlich ist. Die angeführten Anzeichen deuten bereits auf ein akutes Nierenversagen hin, jedoch ist nicht gesagt, dass es bereits zu spät ist. Auf jeden Fall solltest du spätestens jetzt unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen. So behandelt man eine Weintraubenvergiftung richtig! Hat dein Hund innerhalb der letzten ein bis zwei Stunden Weintrauben gefressen, so wird dein Tierarzt ein Erbrechen auslösen. Anschließend wird oft auch mit medizinischer Kohle gearbeitet. Diese absorbiert die Giftstoffe und wird vom Hund ausgeschieden. In manchen Fällen gibt der Tierarzt Infusionen, die auch zwei bis drei Tage dauern können. Eventuell sollte mit einem längeren Aufenthalt gerechnet werden.
Physiotherapeutische Maßnahmen sind bei uns Menschen nicht mehr aus der Medizin wegzudenken. Sie erfüllen einen wichtigen Beitrag zur Rehabilitierung, nach Operationen, beim geriatrischen Patienten, sowie auch bei chronischen Erkrankungen. In der Veterinärmedizin wird diese wichtige Sparte aber oft noch stiefmütterlich behandelt. Viele Menschen denken gar nicht daran, dass diese wenig invasiven Behandlungsmethoden eine oft enorm positive Auswirkung auf ihren Liebling haben können. Gegebenfalls kann sogar die Einnahme von anderen Medikamenten reduziert werden. Sanja Polz, Tierärztin, Physiotherapeutin und Osteopathin ( CityVet Tierarztpraxis Gersthof) wird uns hier ein wenig über ihr Spezialgebiet erzählen. Eine Frage, die ich nicht selten gestellt bekomme. Und wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass ich bei der ersten Konfrontation mit diesem Thema auch eher skeptisch war. Erst die Ausbildung zum CCRP (Certified Canine Rehabilitation Practicioner) hat mir die Augen geöffnet, wie viel Forschung schon zu diesem Thema am Laufen ist und wie häufig und erfolgreich es schon angewandt wird. Auch nach dieser intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema war ich noch etwas skeptisch, ob es für den nicht athletischen "normalen" Familienhund auch sinnvoll und vor allem auch erfolgreich sein wird. Meine Zweifel verflüchtigten sich aber sehr bald. Ein kleiner Malteser-Rüde, Billy, war einer meiner ersten Patienten. Er war sieben Jahre alt und wurde von einem Kollegen überwiesen, weil er immer wieder hinkte und HD (Hüftdysplasie), eine bei Rassehunden leider häufig auftretende, angeborene Fehlbildung der Hüften hatte. Schmerzen hatte der kleine Herr erst in letzter Zeit bekommen, weil sich Arthrosen - kleine Verknöcherungen - gebildet hatten. Jeder, der schon einmal selber Physiotherapie hatte, wird viele Ähnlichkeiten entdecken. Es geht vor allem darum, die Gelenke wieder beweglich zu machen und Muskulatur aufzubauen. Meist fange ich mit einer kurzen Massage des ganzen Körpers an, um das Vertrauen meines Patienten zu gewinnen und eine Entspannung einzuleiten. Danach werden die Gelenke durchbewegt, bevor die Kräftigungsübung drankommen. Bei Patienten, wie dem oben erwähnten Billy, sind vor allem Propriozeptionsübungen wichtig. Eine der bekanntesten ist wohl das Wackelbrett oder Wackelkissen. So stand der kleine Billy nun auf dem Wackelbrett, wippte in alle Richtungen und musste plötzlich Muskeln verwenden, von denen er durch seine Schonhaltung gar nicht mehr wusste, dass er sie noch hatte. Jein! Es gibt natürlich immer "Streber, die besonders motiviert sind. Meistens sind allerdings Leckerlies im Spiel, in rauen Mengen! Oft teilen wir die Patienten auch so ein, dass sie vor den Mahlzeiten kommen, wenn sie richtig hungrig und motiviert sind. Billy war eher der Leckerli-Typ. Nach seinen Muskelaufbauübungen bekam er dann Stromtherapie. Dabei werden kleine, speziell für Tiere und deren Fell entworfene Elektroden auf die besonders schmerzhaften Stellen gesetzt. Durch diese Elektroden werden verschiedene Frequenzen und Intensitäten in die betroffene Stelle gebracht und diese entspannen die Muskulatur und lindern auch direkt den Schmerz. Je nach Problem muss die Dauer und Häufigkeit der Behandlung angepasst werden. In der Regel ist mindestens eine Behandlung pro Woche nötig, über einen Zeitraum von circa 8-10 Wochen. Wichtig ist auch, wie viel und wie fleißig der Besitzer zu Hause mit seinem Vierbeiner übt. In Billys Fall gab die Besitzerin zu, dass sie wüsste, dass es wichtig wäre, sie es aber einfach nicht schaffe. Wir behandelten Billy also ein bis zwei Mal pro Woche über einen Zeitraum von drei Monaten. Zu unserer großen Freude war der dann so weit, dass er eine drei stündige Bergwanderung schaffte, ohne danach zu humpeln. Im Alltag merkte die Besitzerin auch generell keine Beeinträchtigung mehr. Zum Schluss war sie, und auch wir, überrascht, wie viel ein bisschen gezieltes Training bringt und natürlich unheimlich froh, dass Billy ein uneingeschränktes Leben ohne Medikamente führen konnte. Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten Tiere manuell zu behandeln. Physiotherapie, aber auch Osteopathie und Chiropraktik sind da ganz vorne dabei. Auch durch den Einsatz von Geräten für Strom- oder Lasertherapie, kombiniert mit verschiedenen Bewegungsübungen können viele Erkrankungen des Bewegungsapparates gelindert, aber auch verhindert werden, bzw. sind sie ohne den Einsatz von schweren Medikamenten in den Griff zu bekommen. Aber auch ältere Hunde kann man mit Physiotherapie wunderbar unterstützen und ihnen Wohlbefinden und ein möglichst langes, schmerzfreies Leben ermöglichen. Natürlich gibt es hierzu auch noch andere wichtige Faktoren, wie Bewegung, frische Luft und gesunde Nahrung. Ausgewogenes, frisches Futter und regelmäßige Gewichtskontrollen sind natürlich auch essentiell für eine erfolgreiche Therapie.
Du nimmst den Ball aus der Tasche und dein Hund weiß schon ganz genau was als nächstes passiert. Mit großen Augen schaut er dich erwartungsvoll an. Sein ganzer Körper bebt vor Freude. Du holst aus, wirfst den Ball so weit du kannst und dein Hund schießt los. Mit aller Kraft drückt er sich nach vorn, den fliegenden Ball fest im Blick. Du empfängst ihn freudestrahlend, wenn er den Ball zurückbringt, lobst ihn überschwänglich und wirfst den Ball ein weiteres mal. Und nochmal. Und nochmal. Denn dein Hund liebt das Ballspielen. Auf den ersten Blick macht das Spielen mit dem Ball den Hund unglaublich glücklich – logischerweise. Denn aus ethologischen Gründen verfügt jeder Hund über einen Jagdinstinkt. Der Mensch hat sich den Hund über viele Generationen nach seinen Wünschen gezüchtet, wodurch dieser Instinkt bei manchen Rassen stärker ausgeprägt ist als bei anderen. Mittlerweile gibt es Hunde, die einem Ball gerne ab und zu hinterherlaufen, aber einfach nicht viel Interesse an Spielzeug und dem Hetzspiel haben und es gibt Hunde, die wortwörtlich süchtig danach werden. Inhaltsverzeichnis Die Sucht nach dem Ball Wie viel ist zu viel? Erschöpfung und Erholung Der richtige Ball Sinnvolles Ballspielen Die Sucht nach dem Ball Unkontrolliertes Ballspielen kann aus fast jedem Hund ganz schnell einen Balljunkie machen. Dabei ist der Hund allerdings gar nicht vom Ball an sich abhängig, sondern von den Botenstoffen, die in seinem Gehirn freigesetzt werden. Exzessives Ballspielen kann im Hundekörper einen wahren Hormoncocktail auslösen. Aus Hundesicht ist der Ablauf nämlich so: Der Ball wird fixiert, dann gehetzt und letztendlich erfolgreich gepackt. Wenn der Hund schon weiß, was gleich passiert, wird schon beim Anblick vom Ball das Stresshormon Adrenalin ausgeschüttet. Sein ganzer Körper ist vor Vorfreude erregt – viele zeigen es durch aufgeregtes Hüpfen, aufforderndes Bellen und das Andeuten vom Losrennen. Prinzipiell handelt es sich hierbei zwar um „positiven“ Stress, da der Hund sich ja auf das baldige Ereignis freut. Allerdings kann es bei längeren Spielsessions zu einer extrem langen und unnatürlichen Adrenalinausschüttung kommen. Diese kann auf Dauer auch zu gesundheitlichen Problemen führen. Der Ball fliegt und der Hund rennt los. Wie bei der Jagd auf ein Beutetier aktiviert der Hundekörper alle maximalen Kräfte, um sein Ziel zu erreichen. Schon beim Laufen werden berauschende Endorphine ausgeschüttet. Der Hund fängt den Ball: Ein erfolgreicher Jagdablauf. Das Belohnungssystem im Gehirn wird aktiviert und schüttet Dopamin und Serotonin aus. Besonders das Dopamin wirkt wie eine Droge auf den Körper. Die Aufgabe dieses Hormons ist es, die Aufmerksamkeit des Hundes auf Reize zu lenken, deren Befriedigung zu einem guten Gefühl führen. Es führt zu einem „Kick“, den der Hund immer wieder erleben will – er wird zu einem Balljunkie. Die Voraussetzungen für eine Sucht Wie schon beschrieben, ist der Jagdinstinkt nicht bei allen Hunden gleich stark ausgeprägt. Doch nicht nur die genetischen Voraussetzungen spielen eine Rolle. Hunde, die nicht ausreichend sozialisiert wurden und in einer Umgebung mit sehr wenigen Reizen aufgewachsen sind, reagieren oft deutlich extremer auf das Spielen mit dem Ball. Durch den Mangel an Reizen kann der Hund unter chronischem Dopaminmangel leiden. Das bedeutet, dass das Gehirn nicht genügend Gelegenheiten hatte, wichtige Botenstoffe wie Dopamin oder Adrenalin auszuschütten und das Belohnungssystem zu schulen. Werden durch das Ballspielen dann auf einmal besonders viele dieser Botenstoffe ausgeschüttet, reagiert das Belohnungssytem über und es besteht ein hohes Suchtpotential. Wie viel ist zu viel? Wie viel Ballspielen ist denn nun ok und ab wann besteht die Gefahr, dass es für den Hund zu einer Sucht werden kann? Wie auch beim Menschen, entsteht eine Sucht nicht von einer Sekunde auf die andere. Aber trotzdem musst DU bestimmen, wie lange und wie oft gespielt wird. Lass dich von deinem Hund nicht kontrollieren, indem er dir immer wieder das Spielzeug vor die Füße wirft und jammert. Gelegentliches Ballspielen, wobei der Spaß im Vordergrund steht, ist in der Regel vollkommen unbedenklich. Es gibt verschiedene Anzeichen, an denen du erkennst, dass für heute mit dem Ball werfen Schluss sein sollte: der Enthusiasmus beim zurückbringen lässt nach die Atemfrequenz ist hoch und der Hund hechelt unnormal viel die Augen werden glasiger Darüber hinaus solltest du darauf achten, ob dein Hund nach dem Ball spielen problemlos zu anderen Aktivitäten übergehen kann. Wie schnell normalisiert sich seine Atmung wieder? Kann er, sobald der Ball in der Tasche verschwunden ist, entspannt schnüffeln oder mit Artgenossen spielen? Gefährlich wird es, wenn es ihm eben nicht gelingt zwischen Spiel und Ernst zu unterscheiden. Das bedeutet, dass er die Situation vom Ballspielen – das fixieren, hetzen und fangen – auf andere Dinge überträgt. Alles was sich schnell bewegt, ist ein potenzielles Objekt. Einem Ball hinterherzujagen ist ungefährlich, bei einem Auto, Jogger oder Kindern sieht das allerdings ganz anders aus. Erschöpfung und Erholung Die Endorphine sorgen nicht nur dafür, dass der Hund sich gut fühlt, sondern auch dafür, dass er die Erschöpfung seiner Muskeln und eventuelle Schmerzen in Muskeln und Gelenken gar nicht bemerkt. Viele Hundebesitzer denken, dass das Ballspielen eine ausreichende Auslastung im Alltag ist. Immerhin ist es sehr bequem. Der Hund hat offensichtlich viel Spaß dabei, bewegt sich viel und der Besitzer muss kaum etwas machen. Aber Vorsicht! Hunde deren einzige körperliche Aktivität das hinterherhetzen eines Balles ist, können insgesamt unkonzentrierter, weniger aufmerksam und leichter reizbar werden. Ebenso können Muskeln und Organe in Mitleidenschaft gezogen werden, da der Organismus schlichtweg überbelastet wird und die Erholungsphasen deutlich zu kurz ausfallen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Rücksicht nehmen Eine grundlegende Sache solltest du immer beachten: Wirf deinem Hund den Ball nur, wenn gerade keine anderen Hunde in der Nähe sind. Du weißt nie, wie ein anderer Hund auf den fliegenden Ball reagiert. Womöglich schießt er auch los, um ihn zu fangen und es kommt im schlimmsten Fall zu einem Ressourcenkampf. Der richtige Ball Die Wahl des Balles ist gar nicht so unwichtig, wie mancher Hundebesitzer wohl denkt. Die Größe des Balles, muss zu der des Hundes passen. Tischtennisbälle und Flummis sind beispielsweise viel zu klein und es besteht die Gefahr, dass der Hund sie verschluckt. Auch Tennisbälle sind eher ungeeignet. Durch die Beschichtung und der rauen Oberfläche, nutzen sich die Hundezähne schnell ab. Sinnvolles Ballspielen Du kannst das Ballspiel auch durchaus als sinnvolle Trainingseinheit nutzen. Das Stichwort heißt: Impulskontrolle. Lass deinen Hund nicht direkt losrennen, sobald du den Ball geworfen hast, sondern lass ihn in Ruhe sitzen und erst dann hinterherlaufen, wenn er entspannt ist. So lernt er seine eigenen Impulse zu kontrollieren und auf deine Kommandos zu achten – was euch auch im normalen Alltag hilfreich sein kann. Probiere auch mal, ihn zurückzurufen, wenn er gerade auf dem Weg zum Ball ist. Wichtig ist natürlich, ihn dann zu belohnen, wenn er den Ball liegen lässt und auf Abruf zu dir zurückkommt. Wolfgang Maurer
